Feline Infektiöse Peritonitis (FIP) & das Medikament GS-441524
Die Feline Infektiöse Peritonitis (FIP) war lange ein nahezu sicheres Todesurteil für Katzen, heute ist sie in vielen Fällen behandelbar, wenn sie früh erkannt und konsequent therapiert wird. Im Mittelpunkt steht dabei häufig das Medikament GS-441524, ein antiviraler Wirkstoff aus der Gruppe der Nucleosid-Analoga. Gleichzeitig kursieren viele Halbwahrheiten gerade rund um die Frage, wie man in Deutschland legal an dieses Therapeutikum gelangt.
Was ist FIP überhaupt?
Viele Katzen tragen das Feline Coronavirus (FCoV) in sich, oft ohne ernsthaft krank zu werden (maximal milder Durchfall). FIP entsteht meist nicht durch eine Ansteckung mit „dem FIP-Virus“, sondern wenn das Coronavirus im Körper der Katze mutiert und dann bestimmte Immunzellen, vor allem Makrophagen, nutzt, um sich im Körper zu verbreiten. Das führt zu einer systemischen Entzündungsreaktion mit Gefäßschädigung, daher die typischen Ergüsse (Ascites) / Granulome.
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